1.Männer : Spielbericht
17. Spieltag - 01.03.2026 13:00 Uhr
| VfB Gräfenhainichen | CFC Germania 03 | |||
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0 | : | 1 | ![]() |
| (0 | : | 0) | ||
Aufstellung
| TOR | Robin Busse |
| ABW | Friedrich Fromm |
| Johan Michalczyk (GK) | |
| Johannes Kühne (GK) (58' Robert Kirste) | |
| Luca Krüger | |
| MIT | Malte Wiechmann (83' Nils Schlobach) |
| Marvin Römling | |
| Richard Gudßend (90+2' Carlos Dutz) | |
| Till Stockmann (58' Til Nicholas Krüger) | |
| STU | Eric Krogmann (GK) |
| Moritz Hennig (80' Tim Hopfe) | |
| Ersatzbank | |
| Carlos Dutz ( 90+2') | |
| Felix Blackstein | |
| Nils Schlobach ( 83') | |
| Robert Kirste ( 58') | |
| Til Nicholas Krüger ( 58') | |
| Tim Hopfe ( 80') | |
Spielstatistik
Gelbe Karten
Johan Michalczyk, Johannes Kühne, Eric KrogmannZuschauer
236Torfolge
| 0:1 (84') | CFC Germania 03 |
Bittere Niederlage in zähem Duell - Köthen entführt spät drei Punkte!
Im Heimspiel des 17. Spieltags musste sich der VfB Gräfenhainichen dem CfC Germania 03 Köthen am Ende mit 0:1 geschlagen geben – eine bittere Niederlage in einer Partie, die über 90 Minuten kaum Höhepunkte, dafür aber viele taktische Elemente bot.
Taktik statt Torchancen
Für die Zuschauer war es kein ansehnliches Spiel. Beide Mannschaften agierten diszipliniert, verschoben kompakt und neutralisierten sich über weite Strecken. Hochkarätige Torchancen blieben Mangelware.
Die Blau-Gelben starteten ordentlich in die Partie und konnten sich in der Anfangsphase einige gute Aktionen erarbeiten. Wirklich zwingend wurde man dabei jedoch selten. Die beste Möglichkeit im ersten Durchgang hatte Eric Krogmann, dessen Abschluss jedoch nicht den Weg ins Tor fand.
Gegen Ende der ersten Halbzeit verlagerte sich das Geschehen zunehmend zugunsten der Gäste. Köthen hatte seine stärkste Phase: Ein Pfostenschuss sowie ein gefährlicher Durchbruch über die Außenbahn sorgten für zwei sehr gute Gelegenheiten. In dieser Phase fehlte dem VfB der nötige Zugriff.
Mehr Kontrolle – aber zu wenig Durchschlagskraft
Nach dem Seitenwechsel übernahm Gräfenhainichen mehr Kontrolle über das Spielgeschehen. Köthen wurde zunehmend in die eigene Hälfte gedrängt, klare Torchancen blieben jedoch weiterhin aus.
Die beste und letztlich einzige wirklich ernsthafte Gelegenheit hatte der engagierte Moritz Hennig, doch auch hier fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss.
Ärgerlich aus Sicht der Hausherren war zudem, dass der Unparteiische Patrick Menz mit mehreren konfusen Entscheidungen Unruhe in die Partie brachte und Köthen damit wieder mehr ins Spiel half. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass sich der VfB auf diese Linie einließ und den eigenen Rhythmus verlor.
Später Nackenschlag
Als vieles bereits auf ein leistungsgerechtes 0:0 hindeutete, unterlief den Blau-Gelben ein individueller Fehler. Köthen nutzte diese Einladung eiskalt: Tobias Hippe blieb vor dem Tor ruhig und erzielte den entscheidenden Treffer.
In der Schlussphase warf die Mannschaft von Trainer Richard Selka noch einmal alles nach vorn. Doch bei aller Moral muss man festhalten: Offensiv blieb der VfB an diesem Tag deutlich unter den eigenen Erwartungen und Ansprüchen.
Die Krönung eines gebrauchten Tages folgte schließlich in der Nachspielzeit, als die Partie abgepfiffen wurde, obwohl den Gastgebern eigentlich noch eine Ecke zugesprochen worden war.
Fazit
Glückwunsch an den CfC Germania 03 Köthen. Ein Spiel, das lange nach einem torlosen Remis aussah, am Ende für sich zu entscheiden, zeugt von großer mannschaftlicher Geschlossenheit und Qualität.
Für den VfB hingegen liegt nun viel Arbeit vor der Mannschaft. Bereits am kommenden Sonntag wartet das Derby gegen Kemberg – dort wird eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein.



