1.Männer : Spielbericht (2008/2009)

Landesklasse
24. Spieltag - 23.05.2009 15:00 Uhr
VfB Gräfenhainichen   TSV 1894 Mosigkau
VfB Gräfenhainichen 5 : 1 TSV 1894 Mosigkau
(1 : 0)

Spielstatistik

Tore

2x Daniel Richter, Aron Scheffler, Jens Honig, Marcus Emmerich

Assists

Nico Hiller, Oliver Pannier, Daniel Richter, Sven Krawetzke, Marcus Emmerich

Gelbe Karten

Oliver Pannier, Sven Krawetzke

Zuschauer

96

Torfolge

1:0 (18')Daniel Richter (Nico Hiller)
1:1 (63')TSV 1894 Mosigkau
2:1 (70')Jens Honig (Daniel Richter)
3:1 (73')Aron Scheffler (Sven Krawetzke)
4:1 (90')Daniel Richter (Marcus Emmerich)
5:1 (91')Marcus Emmerich (Oliver Pannier)

VFB bleibt Spitzenreiter auf den Fersen

Am Samstag traf der VFB im Spitzenspiel auf den TSV Mosigkau. Der VFB musste 3 Stammkräfte ersetzen. Mosigkau trat ebenfalls mit argen Personalsorgen an. Ab der 1. Minute machten trotzdessen beide Mannschaften betrieb wie die Feuerwehr. Es ging hin und her. Doch der VFB konnte die ersten Chancen verbuchen. Richter setzte sich im Strafraum durch, doch seinen platzierten Flachschuss konnte Mosigkaus Torwart per Glanzparade abwehren, dies sollte an diesem Tag nicht die einzige Glanztat des Mosigkauers bleiben. Ein paar Minuten später prüfte Stockmann den Schlussmann der Mosigkauer. Auch Ackermann konnte per Kopfball das Können des Schlussmannes aus Mosigkau abrufen. Mosigkau konnte in der Zeit durch Kopfbälle gefährlich werden, die aber nicht platziert genug gesetzt werden konnten. Dann wurde Richter von Nico Hiller präzise in die Spur geschickt und Richter ließ sich das 1 zu 0 weder vom letzten Abwehrspieler noch vom Torwart nehmen. Nach der 1 zu 0 Führung wurde das Spiel kurze Zeit unruhig. Daran hatte sicherlich auch der überfordert wirkende Schiedsrichter seinen Anteil. Denn er zeigte zur Verwunderung mancher Beteiligten einem Mosigkauer die Ampelkarte. Bei dieser Aktion wurde Nico Hiller so verletzt, dass er vom Platz musste und den Rest der Saison ausfällt. Das Spiel beruhigte sich jedoch wieder und der VFB machte weiter gehörig Druck. Doch es blieb beim 1 zu 0 für den VFB bis zur Pause. Danach das selbe Spielchen, der VFB machte Druck und hatte Chancen im Minutentakt. Innerhalb von 15 Minuten nach der Pause hätte der VFB mit 6 zu 0 führen können. Mehrmals Richter und Stockmann konnten den Ball nicht am starken Mosigkauer Torwart vorbei bringen. So kam es wie es kommen musste. Mosigkau kam einmal vors Tor des VFB und Schlussmann Rühlich sah bei diesem schwachen Schuss sehr unglücklich aus. Der sichergeglaubte Ball rutschte ihm durch die Hosenträger, 1 zu 1. Der VFB war nun leicht verunsichert doch man konnte sich nach 5 Minuten wieder fangen und war darauf bedacht den Fehler von Rühlich als Team wieder auszubügeln. Richter erkämpfte sich den Ball im Mittelfeld und sein präziser Pass fand Stockmann, der den Torwart diesmal souverän überwinden konnte. Nach diesem Tor spielte der VFB wieder wie entfesselt. Nach einem Eckball landete der Ball am Strafraum bei Krawetzke, der die Übersicht behielt und auf den außen freistehenden Scheffler ablegte. Scheffler konnte den Ball unhaltbar per Kunstschuss mit dem Außenriss im Tor unterbringen. Die Chancen häuften sich wieder und wurden im Minutentakt vergeben. Anders, Richter, Stockmann, Krawetzke, Ackermann keiner konnte den Ball im Tor unterbringen, daran hatte der Mosigkauer Schlussmann eine große Aktie. Dabei sei bemerkt, dass Ackermann an diesem Tag eine starke Partie ablieferte, nach dem er nach seinem Auslandseinsatz nur langsam wieder in Tritt kam. In den letzten Spielminuten schwanden die Kräfte der Mosigkauer deutlich und Richter wurde vom eingewechselten Emmrich in die Spur geschickt und lief allein auf den gegnerischen Torwart zu. Doch diesmal hieß der Gewinner Richter indem er den Torwart umkurvte und einschob. Emmrich konnte sich selber noch in die Torschützenliste nach Vorlage von Pannier eintragen. Sein Hammerschuss konnte vom Mosigkauer Torwart diesmal nicht abgewehrt werden. Somit siegte der VFB im Spitzenspiel gegen Mosigkau mit 5 zu 1. Mosigkau konnte aber trotz Personalmangel in Überzahl noch gut mithalten und war ein fairer Verlierer. Das Prädikat Spitzenspiel wurde zu dem vorm Spiel zurecht vergeben. Somit hält der VFB Anschluss zur Tabellenspitze.